Künstler setzen auf starke Zeichen

Jahresausstellung der Homburger Künstlerinnen und Künstler 2017

Ute Gortner in der Galerie im Kulturzentrum Saalbau Homburg. Foto: (c)Jörg Herrlinger

„Starke Zeichen“ lauten der Titel und das Motto der diesjährigen Jahresausstellung der Homburger Künstlerinnen und Künstler. Die Ausstellung wurde vergangene Woche vom Kulturbeigeordneten Raimund Konrad in Vertretung von Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind vor zahlreichen Gästen in der Galerie des Kulturzentrums Saalbau eröffnet.

Konrad sprach von „starken Zeichen“ der Ausstellerinnen und Aussteller und einer erfreulich starken Künstlerszene, die vorzeigbar sei.

Die Einführung in die Ausstellung mit kurzen Hinweisen auf alle Werke der 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernahm Kuratorin Dr. Françoise Mathis-Sandmaier. Sie wies auf die gestalterische und konzeptionelle Vielfalt der Ausstellung hin, in der die Künstler noch bis Sonntag, 10. Dezember 2017, teilweise mehrere Beiträge aus Grafik, Malerei, Kalligrafie, Karikatur, Bildhauerei, Fotografie, Digital-, Glas-, Textil-, Wachs- und Objektkunst präsentieren.

„Es geschehen noch Zeichen und Wunder, die Anlass zur Freude sind“, sagte Dr. Mathis-Sandmaier angesichts des Titels der Jahresausstellung und betonte, dass sich die Homburger Künstlerinnen und Künstler aktuell besonders sehens- und bemerkenswert zeigten.

Die Kuratorin ging auch auf das Kreuz als ein in mehreren Arbeiten wiederkehrendes Zeichen ein und sagte zum „Starken Zeichen K“ der Kalligrafin Katharina Pieper, dass dieses keck, kühn und knapp von kunstvoll Kommendem künde.

„K“ von Katharina Pieper und „flagge zeigen“ von Peter Köcher.

Zur Ausstellung gehört wie in jedem Jahr auch die Präsentation kleinformatiger und preislich moderater „Kunst-Stücke“ zahlreicher Künstler im Foyer des Saalbaus, die für maximal 100 Euro zu haben sind. Auch die ausgestellten Arbeiten in der Galerie sind zu erwerben.

Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist die Galerie mittwochs bis freitags von 11 bis 16 Uhr, samstags und sonntags von 14 bis 16 Uhr und am Donnerstag, 7. Dezember, vor dem Meisterkonzert von 19 bis 19.45 Uhr.