Kunstausstellung Max G. Grand-Montagne

Kunstausstellung Max G. Grand-Montagne, Galerie im Kulturzentrum Saalbau, Homburg, Foto: (c) Jörg Herrlinger

Experimentelle Druck-Unikate auf Papier und Forexplatten sowie Holzskulpturen zeigt Max G. Grand-Montagne bis zum 9. Juni 2019 in der Galerie im Erdgeschoss des Kulturzentrums Saalbau. Die gut besuchte Vernissage fand am 20. Mai 2019 statt. Die Begrüßungsworte sprach der Kulturbeigeordnete Raimund Konrad. In die Werkschau führte die Kuratorin Dr. Françoise J. Mathis-Sandmaier M.A. ein.

Künstler Max G. Grand-Montagne

Eröffnung der Kunstausstellung am 20.05.2019 durch den Kulturbeigeordneten Raimund Konrad, die Kuratorin Dr. Françoise J. Mathis-Sandmaier M.A und den Künstler Max G. Grand-Montagne. Foto: v.l.n.r. (c) Jörg Herrlinger

Seit inzwischen dreißig Jahren ist der Künstler als Dozent für bildende Kunst an der Volkshochschule in Homburg tätig. Durch seine Malkurse, Workshops und deutsch-französischen Kunstsymposien ist er in der Region v.a. bekannt als Maler von landschaftlichen Motiven, die er auf seinen Streifzügen durch den Saarpfalzkreis sowie die lothringisch-elsässische Region findet. In der überregionalen Kunstszene allerdings machte sich Grand-Montagne vielmehr einen Namen mit seiner konkret-minimalistischen Kunst.

Große Wirkung und Spannung gehen in Grand-Montagnes Druck-Unikaten und Holzarbeiten aus der Interaktion von geometrischer Grundform und elementarer Farbigkeit, von Fläche und Raum hervor. Die Kompositionen beruhen stets auf formaler Klarheit, ohne sich systematisch-analytischer Strenge auszuliefern.

Zur Anschauung kommen dynamische, raumbildende sowie -aktivierende Prozesse. In immer neuen und reizvollen Variationen werden die reduzierten Gestaltungsmittel kombiniert, mit denen sich der Künstler spielerisch wie experimentell auseinandersetzt. Zum Markenzeichen Grand-Montagnes hat sich in den letzten Jahren das kleine Quadrat, siehe Foto, entwickelt.

Seit geraumer Zeit mischt nun auch verstärkt der freie gestische Duktus im geometrischen Gefüge mit. Figürliches taucht dabei sogar auf der Fläche wieder auf. Grand-Montagnes „interaction“ ist nicht weniger als lebendige Wechselwirkung auf ganzer Fläche und im Raum. Seine konkret-minimalistische Kunst setzt auf Beschränkung der Mittel und beeindruckt durch maximale Mannigfaltigkeit: einfach faszinierend.

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