„Neues Globe Theater Potsdam“ spielt Schillers Räuber

Shakespeare und Schiller und das Prinzip "Globe" im Oktober

"Neues Globe Theater Potsdam" spielt Schillers Räuber, Foto (c) Gerrit Wittenberg

Das Neue Globe Theater aus Potsdam widmet sich am 18. Oktober 2018 einem deutschen Klassiker, schlägt mit Schiller eine Brücke zwischen Shakespeare und Brecht und zeigt, wie sich Sturm und Drang mit epischer Dramaturgie und dem Prinzip „Globe“, der Spielweise Shakespeares, vereinen lässt.

Schillers frühes Drama „Die Räuber“ schildert die tödliche Auseinandersetzung mit der väterlichen Ordnung, die ihnen Obdach und Liebe versagt und keine Zukunft mehr bieten kann. Karl ist eigentlich Everybody´s Darling, dem die Welt zu eng und bieder geworden ist. Teils aufgrund eigener Überschätzung und idealistischem Radikalismus, teils durch die Intrige des Bruders ist er verstoßen aus der Sphäre des Vaters und der Gesellschaft. Jetzt will er Vergeltung. Der Kraftmensch Karl schwingt sich zum Hauptmann einer Räuberbande auf…

Wir erleben Outlaws, die bis in die letzte Konsequenz hinein alles um sich herum in den eigenen Abgrund ziehen und selbst verglühen. Zentrales Motiv der Figuren ist der Konflikt zwischen Verstand und Gefühl, und Ihr Verhältnis zu Gerechtigkeit, Gesetz, Moral und persönlicher Freiheit.

Darsteller:
Sebastian Bischoff, Saro Emirze, Rike Joeinig, Andreas
Erfurth, Kai Frederic Schrickel und Petra Wolf

Percussion: Toni Nissl
Regie: Andreas Erfurth
Ausstattung: Ulrike Eisenreich
Technik: Kai Dommert

Aufführungsdauer: 2 Std 30 Min inkl. Pause

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