Die Theatergastspiele Fürth führen „Harold und Maude“ auf. Die schwarze Filmkomödie von Hal Ashby aus dem Jahr 1971 entstand im Original nach einem Drehbuch von Colin Higgins. Die heute noch moderne skurrile Komödie erzählt eine zarte Liebesgeschichte, jongliert aber auch humorvoll mit gesellschaftlichen Tabuthemen und ist ein klares Ja zum Leben. Im Stück geht es um die Liebesgeschichte eines todessüchtigen, neurotischen jungen Mann aus gutem Hause und einer vitalen, lebensfrohen und impulsiven Neunundsiebzigjährigen. Sie fährt mit gestohlenen Autos durch die Stadt und lebt in einem Haus voller bizarrer Erinnerungsstücke am Rande der Stadt. Harolds wohlhabende und dominante Mutter versucht ihren Sohn über eine Heiratsagentur mit jungen Frauen zu verkuppeln, was aber wegen der inszenierten Selbstmordversuche Harolds regelmäßig misslingt.
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